FR 27.März 17.30-19.00 Uhr
Das Kottbusser Tor gilt, wie auch der Hermannplatz, als „gefährlicher Ort“. Die Juristin Nora Keller hat eine wissenschaftliche Untersuchung zu den Themen Sicherheit und Gefahren am Kottbusser Tor durchgeführt, die 2024 unter dem Titel „Stärker als das, was uns trennt“ als Buch erschienen ist.
In dem Buch werden einige spezifische Probleme des Kotti beleuchtet. Es wird aber auch das Besondere des Kottis dargestellt, nämlich die solidarische, nachbarschaftliche Gemeinschaft, die laut Interviewpartner Benja „…stärker ist als das, was uns trennt“ und für Sicherheit am Ort sorgt.
Im Gespräch wollen wir den Forschungsprozess nachvollziehen, uns mit den Dynamiken sogenannter „gefährlicher Orte“ auseinandersetzen und am Beispiel des Kottbusser Tor diskutieren, wie Sicherheit gemeinsam und solidarisch hergestellt werden kann.
Das Gespräch führt Veit Hannemann, früherer Stadtteilkoordinator in der Nördlichen Luisenstadt.
Fragen und Infos unter v.hannemann@nhu-ev.org
