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1949 - 1969

1949

  • Beginn der Nachbarschaftsarbeit durch die amerikanischen Mennoniten Anne und Harold Buller unter dem Namen Nachbarschaftsheim Kreuzberg
  • 3. August 1949 feierliche Eröffnung des Nachbarschaftsheimes Kreuzberg
  • Die Arbeit wird in den Folgejahren komplett durch das Mennonitische Zentralkomitee finanziert.

1951

  • Neben 5 weiteren Berliner Nachbarschaftsheimen und 6 Nachbarschaftsheimen aus anderen deutschen Städten ist das Nachbarschaftsheim Kreuzberg Mitbegründer des „Verbandes Deutscher Nachbarschaftsheime“ – heute der Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V.

1952

  • Gründung des Nachbarschaftsheimes Kreuzberg e.V. mit der Perspektive, die Arbeit der Mennoniten fortzuführen
  • Übernahme der Gesamtverwaltung des Hauses durch den Verein bei weiterer personeller und finanzieller Unterstützung durch die Mennoniten bis 1954

1954

  • 20. August: notarielle Vereinsgründung des Nachbarschaftsheimes Urbanstraße e.V., Irma Müller-Edom wird erste Vorsitzende des Vereines.
  • Hintergrund: Der bisher tätige Verein Nachbarschaftsheim Kreuzberg e.V. lehnt eine Finanzierung der Fortführung der Arbeit ab 1955 durch die Berliner Zahlenlotterie ab. Daraufhin wird aus der Landesgruppe Berlin des Verbandes Deutscher Nachbarschaftsheime die Idee geboren, einen neuen Verein zu gründen, der die Nachbarschaftsarbeit am Standort Urbanstraße 21 – finanziert durch die Berliner Zahlenlotterie - fortsetzen soll.

1955

  • 3.Januar: Eröffnung des Nachbarschaftsheimes Urbanstraße; erste Leiterin wird Frau Ingeborg Blauert
  • 17.Januar: Beginn des stationären Mittagstisches, der wie die anderen Aktivitäten durch die Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert wird

1956

  • Einrichtung einer kleinen Lehrküche im Wirtschaftsbetrieb

1960

  • Essenslieferung außer Haus zur Altentagesstätte am Paul-Lincke-Ufer

1961

  • 17.7.: Start der Aktion "Essen auf Rädern" (meals on wheels) = Fahrbarer Mittagstisch
  • das NHU wird für 4 Wochen zur Passierscheinstelle

1962

  • Frau Irmgard Schütze wird neue Leiterin
  • der freie Sonnabend für die Mitarbeiter wird eingeführt
  • die Heimzeitung "DerNachbar" erscheint

1965

  • Herr Malwitz wird Nachfolger von Frau Schütze
  • das NHU wird Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e.V.

1967

  • Frau Sennholz wird Heimleiterin
  • Im Zuge der verbandspolitischen Umbruchsituationen (Verb.deutsch.Nachbarschaftsheime) beginnen Diskussionen über das Selbstverständnis und die Arbeitsweisen des Hauses

1968

  • Erste Kürzung der Finanzen durch die Deutsche Klassenlotterie
  • erste Ferienspielaktionen für Kinder in Haus und Garten

1969

  • die Deutsche Klassenlotterie stellt die Regelfinanzierung ein
  • Verhandlung mit der Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales über eine notwendige Folgefinanzierung
  • Austritt aus dem Verband der Nachbarschaftsheirne
  • über das Hilfswerk Berlin und das BA Kreuzberg wird ein zusätzliches Angebot von Diabetikerkost für den Mittagstisch finanziert