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12.10.2017

Gesprächsrunde am 17.10. im Mehrgenerationenhaus: Steigende Mieten, Sammelunterkünfte und Armutsquartiere


"Wir haben kein sog. Flüchtlingsproblem,
wir haben ein Problem mit Rassismus, Armut und sozialer Ausgrenzung"

Gesprächsrunde am Dienstag, 17. Oktober 2017 um 19.00 Uhr  im Mehrgenerationenhaus, Gneisenaustraße 12, 10961 Berlin

mit

  • Daniel Fritz, Quartiersmanagement Kosmosviertel
  • Ulrike Hamann, Kotti & Co/ Humboldt Universität 
  • Remzi Uyguner, Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin (ADNB)
  • Sinthujan Varatharajah, Essayis*tin und politische Geopgraph*in

Seit Jahren ist zu beobachten, dass von Einkommensarmut betroffene Menschen aus der Innenstadt in die Außenbezirke verdrängt werden.
Die „Lagerpolitik“ mit den Sammelunterkünften für Geflüchtete in Außenbezirken, in sog. Armutsquartieren oder auch in Gewerbegebieten, reiht sich in diese städtische Entwicklung von sozialer und territorialer Ausgrenzung ein und ist ein sog. Integrationshemmnis. So werden Sammelunterkünfte für Geflüchtete in sozial benachteiligten Quartieren, in der die AfD die stärkste Partei ist und 42 % der Bewohner im Umkreis Transferleistungen beziehen, eröffnet - ungeachtet dessen, dass die sozialen Auswirkungen dieser Verdrängung und Abspaltung nicht nur für Betroffene, sondern auch gesamtgesellschaftlich ein Pulverfass darstellen.

In dieser Gesprächsrunde wollen wir den Blick auf die Außenbezirke Berlins richten und über die Wechselwirkungen zwischen der Verdrängung von einkommensarmen Haushalten aus der Innenstadt, dem zunehmenden Rassismus auf dem Wohnungsmarkt und der „Lagerpolitik“ sowie deren Auswirkungen auf die gesamtstädtische Entwicklung diskutieren. 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Veranstaltungsflyer.

Flyer Vorderseite

Flyer Rückseite

Übersetzer*innen für Farsi und Arabisch unterstützen uns.

Das Mehrgenerationshaus hat einen rollstuhlgerechten Zugang über eine mobile Rampe, leider keine rollstuhlgerechte Toilette.
Die Veranstaltung wird vom Nachbarschaftshaus Urbanstraße und dem Bündnis Solidarische Stadt organisiert.

Kontakt: Bahar Sanli, Belle Hoffmann

sozpol(at)nachbarschaftshaus.de

Tel. 030 690 497 21


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